Rotterdamer Containerterminals werden das  ausführende Transportunternehmen kontrollieren

Secure-chain.de – Fünf große Terminalbetreiber im Rotterdamer Hafen werden am Tor kontrollieren, ob das Transportunternehmen, das einen Container abholen kommt – das ausführende Transportunternehmen – mit dem Transportunternehmen übereinstimmt, das in der digitalen Voranmeldung über das Port Community System von Portbase angekündigt wurde. 

Für diesen automatischen Check wird die EAN-Nummer in der über den Dienst Hinterland Container Notification eingereichten Voranmeldung mit der Nummer auf der CargoCard des besuchenden Fahrers verglichen. So wird sichergestellt, dass der Fahrer wirklich zu dem Transportunternehmen gehört, das in der Voranmeldung genannt wird. EAN-Nummern werden durch Secure Logistics ausgegeben.

Die beteiligten Terminals sehen die Kontrollen als selbstverständlichen Bestandteil der Secure Chain. Unternehmen und Behörden arbeiten in der Secure Chain gemeinsam am sichereren und vertrauenswürdigeren Freigeben und Abholen von Containern in den niederländischen Häfen. Die Überprüfung des ausführenden Transportunternehmens vervollständigt das Vorgehen.

Die fünf Terminalbetreiber sind Hutchison Ports ECT Rotterdam, Hutchison Ports Delta II, APM Terminals Maasvlakte II, Rotterdam World Gateway und Rotterdam Shortsea Terminals. Bei Hutchison Ports ECT Rotterdam wurde die Überprüfung des ausführenden Transportunternehmens bereits teilweise über TAR-RCI eingeführt. Die anderen Terminalbetreiber bereiten zurzeit die Einführung jeweils für sich vor. Die notwendigen Änderungen in den Systemen und Abläufen werden im Laufe des Jahres 2024 durchgeführt. 

Bei Transport en Logistiek Nederland (TLN) ist die Alliantie Zeecontainervervoerders (AZV – Allianz der Seecontainertransporteure) froh über die Entscheidung der Terminals: „Für die sicherere und zuverlässigere Freigabe und Abholung von Containern ist die Kontrolle des ausführenden Transportunternehmens am Tor ein wichtiger Schritt. Uns ist klar, dass die Maßnahme auch für die Transportunternehmen zusätzlichen Aufwand bedeutet, aber es ist die beste Möglichkeit, die Funktionsweise der Secure Chain absolut wasserdicht zu machen.“

Weitere Informationen über die Secure Chain finden Sie auf www.secure-chain.de

Weitere nachrichten über die Secure chain

  • Nachrichten
    22 März 2025

    Newsletter: Pincodes für alle interkontinentalen Importcontainer eingestellt

    Ein bedeutender Meilenstein für die sichere und zuverlässige Freigabe und Abholung von Importcontainern in Rotterdam. Auch Fernost und Ozeanien wurden kürzlich an die Secure Chain angeschlossen. Die neue Arbeitsweise gilt jetzt für alle interkontinentale Containerladung, die im Rotterdamer Hafen eintrifft. Deepsea-Reedereien und ihre Schiffsmakler geben keine betrugsanfälligen Pincodes mehr heraus. Ab sofort können Container nur […]

    Artikel lesen
  • Nachrichten
    14 März 2025

    Erster Deepsea-Dienst bei RST über die Secure Chain

    Ein neuer gemeinsamer Deepsea-Dienst von ONE, Yang Ming und Evergreen, der das Mittelmeer mit Nordwesteuropa verbindet, läuft seit kurzem wöchentlich Rotterdam Shortsea Terminals (RST) an. Es ist der erste Deepsea-Dienst für dieses Terminal im Eemhaven, nahe der Stadt. Für die hier ankommenden Deepsea-Container ist RST an die Secure Chain angeschlossen. Chief Commercial Officer Jeroen Zwijnenburg: […]

    Artikel lesen
  • Nachrichten
    13 März 2025

    Hapag-Lloyd stellt für ihre Kunden auf die Secure Chain um

    Hapag-Lloyd was er in Rotterdam vroeg bij om via een ‘eigen’ oplossing het misbruik van pincodes bij het ophalen van containers tegen te gaan. Nu maakt de rederij alsnog de overstap naar de Vertrouwensketen. Dit doet het via het tot nu toe door hen gebruikte Secure Container Release. De overgang naar de Vertrouwensketen is inmiddels […]

    Artikel lesen
Nach oben scrollen