Widerstandsfähige Hafenlogistik

Mittels der Secure Chain machen Unternehmen und Behörden gemeinsam die Hafenlogistikprozesse digital widerstandsfähiger. Alle anderen Initiativen, die dazu beitragen, werden von uns ebenfalls begrüßt. Die Secure Chain ist ein fortlaufendes Programm zur Verbesserung. Je nach Thema übernehmen wir als Kooperationspartner selbst die Führung oder unterstützen die Parteien bei der Entwicklung bzw. Realisierung solcher Projekte.

Das wichtigste Ziel der Secure Chain ist die sichere und vertrauenswürdige Freigabe und Abholung von Importcontainern in den niederländischen Häfen. Die Informationen auf unserer Website sind größtenteils darauf ausgerichtet. Im Folgenden erfahren Sie, wofür die Secure Chain noch steht. 

Kontrolle des ausführenden Transportunternehmens durch Containerterminal 

Seit dem 1. März überprüfen ECT Delta Terminal und ECT Euromax Terminal (beide Teil von Hutchison Ports ECT Rotterdam) am Gate, ob der Carrier, der einen Container abholt – der ausführende Transportunternehmen – mit dem Transportunternehmen übereinstimmt, der in der digitalen Voranmeldung des Besuchs über Portbase angekündigt wurde. Hutchison Ports Delta II, APM Terminals Maasvlakte II, Rotterdam World Gateway und Rotterdam Shortsea Terminals werden dies im Laufe des Jahres 2024 ebenfalls einführen.

Die teilnehmenden Terminals sehen in dieser Kontrolle des ausführenden Transportunternehmens einen natürlichen Baustein für eine sicherere und zuverlässigere Freigabe und Abholung von Containern durch die Secure Chain. Diese Kontrolle geschieht durch den Vergleich der EAN-Nummer in der Voranmeldung des Transportunternehmens mit der Nummer des besuchenden Fahrers auf der CargoCard. So wird sichergestellt, dass der richtige Fahrer Zugang erhält. Die EAN-Nummern werden durch Secure Logistics ausgegeben.

Effizientere, sicherere Zollabläufe

Zollabläufe haben einen wichtigen Einfluss auf die Funktion der Hafenlogistikketten. Ausgehend von der Secure Chain denken wir gemeinsam mit der Zollbehörde und den Unternehmen darüber nach, welche Prozesse noch effizienter und damit sicherer werden können.

Ein Beispiel ist die (mögliche) Unterstützung des Zollprogramms Weerbare Haven Terminals (Widerstandsfähige Hafenterminals). Die Initiativen der Secure Chain zur Schaffung von geschlossenen Ketten, in denen sich nur bekannte, autorisierte Parteien befinden, schließen nahtlos an Projekte aus diesem Zollprogramm an, wie z.B. der Verkleinerung des Kreises an Beteiligten bei der Ankündigung von Inspektionen. 

Partnerinitiativen

Die Secure Chain hat viele Berührungspunkte mit eigenen Projekten von Partnern:

Hutchison Ports ECT Rotterdam macht wegen der Secure Chain die Voranmeldung per Remote Check In (RCI) für Fuhrunternehmen zur Pflicht.

Mit dem Programm Gemeinsam Sicher Daten Teilen zielt Portbase unter anderem auf die Erstellung von sicheren Identitäten und die weitere Verbesserung der sicheren Nutzung des Port Community System (PCS).

Haben Sie selbst eine Idee?

Die Kooperationspartner der Secure Chain prüfen ständig, wo und wie Beiträge dazu geleistet werden können, dass die Hafenlogistikprozesse digital widerstandsfähiger werden. Auch eine Idee? Dann teilen Sie uns das mit!

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