„Die Freigabe von Containern ist jetzt sogar einfacher als zuvor in unserem eigenen System“, berichtet Arjen van den Bos, Customer Service Specialist bei Boluda Lines. Seit Ende März 2026 ist die Shortsea-Reederei an die Webversion der Secure Chain angebunden. „Da wir als eine der ersten im Shortsea-Sektor live gegangen sind, dachte ich im Vorfeld, dass der Umstieg vielleicht einen Wettbewerbsnachteil mit sich bringen würde. Es ist jedoch eher umgekehrt. Die Benutzerfreundlichkeit ist hoch und auch für die Kunden ist die neue Arbeitsweise deutlich praktischer.“
Boluda Lines betreibt eine wöchentliche Verbindung zwischen Rotterdam und Santander in Spanien mit einem eigenen Schiff, von wo aus Weiterverbindungen zu den Kanarischen Inseln, Kap Verde und Westafrika bestehen. „Unser Dienst in Rotterdam wurde 2024 aufgenommen“, so Jolanda Picavet, Country Manager Netherlands. „In Spanien ist Boluda Lines ein bedeutender Marktteilnehmer. Weltweit sind wir jedoch vor allem durch die Schleppdienstaktivitäten von Boluda Towage bekannt.“
Die Lösung eignet sich für den gesamten Shortsea-Sektor
Die Teilnahme an der Secure Chain war für Boluda Lines eine Selbstverständlichkeit. Picavet: „Bei einem früheren Arbeitgeber habe ich selbst erlebt, dass Mitarbeiter ungewollt um Informationen gebeten wurden.“ Als die Shortsea-Reederei zur Teilnahme an der Secure Chain aufgefordert wurde, gab es daher keinerlei Bedenken. „Das Konzept spricht uns sehr an. Im Interesse der Sicherheit aller und zur Vereinfachung der Abläufe sollte die Secure Chain im gesamten Shortsea-Sektor konsequent eingeführt werden.“
