Interview Modality: „Per API müheloses Erledigen der Secure-Chain-Verpflichtungen“

Die Teilnahme an der Secure Chain ist unkompliziert für alle in der Logistikkette. Wer nur einzelne Container hat, kann das Internet nutzen, für größere Mengen ist eine Systemverbindung ideal. Modality, ein Softwarelieferant für die internationale Containerlogistik, hat inzwischen für zahlreiche Kunden deren vorhandene API-Verbindung um die für die Secure Chain notwendigen Portbase-Dienste erweitert.

Auf Wunsch der Parteien, die in der Secure Chain zusammenarbeiten, wird die sichere digitale Annahme und Weitergabe des Rechts, einen Container abzuholen, über Portbase abgewickelt. Im Port Community System der niederländischen Häfen bekamen zu diesem Zweck einige vorhandene Dienste eine zusätzliche Autorisierungsebene. Dienste, die sowohl über das Internet als auch per API-Verbindung genutzt werden können. Selbstverständlich wurden mit den Änderungen für die Secure Chain auch die entsprechenden API-Verbindungen erweitert. Alle relevanten Portbase-Teilnehmer und ihre Softwarelieferanten wurden anschließend über deren Verfügbarkeit informiert.

API-Erweiterung als extra Modul

„Wir bieten unseren Kunden die API-Erweiterung als extra Modul an“, erklärt Modality. Viele Unternehmen, die durch ihre Rolle in der Logistikkette unweigerlich Teil der Secure Chain werden, haben sich inzwischen für die API-Erweiterung an den Softwarelieferanten gewandt. Die Realisierung erfordert mehr als nur einen Knopfdruck. „Es muss ein vollwertiges Interface gebaut, getestet und implementiert werden. Aber wenn es einmal läuft, muss sich das Unternehmen kaum noch um seine Secure-Chain-Verpflichtungen kümmern. Alle Kunden, die darum gebeten haben, haben wir inzwischen angeschlossen.

Große Zeitersparnis

Modality stellt fest, dass der Einsatz der API den Unternehmen sehr viel Zeit spart. „Mit zwei Mausklicks kann das Abholrecht weitergegeben oder die Voranmeldung beim Terminal erledigt werden. Entscheidet man sich dafür, per Internet an der Vertrauenskette teilzunehmen, muss dies Container für Container von Hand gemacht werden. Unser API-Interface erspart Ihnen das. Mit dieser Integration sind Modality-Kunden für die einfache und sichere Freigabe und Abholung von Importcontainern ohne PIN-Code bestens gerüstet.“

Weitere nachrichten über die Secure chain

  • Nachrichten
    15 Dezember 2025

    Newsletter: Shortsea vor dem Übergang zur Secure Chain

    Nachdem die Secure Chain für den Deepsea-Sektor erfolgreich eingeführt wurde, ist nun der Shortsea-Sektor im Rotterdamer Hafen an der Reihe. Ende November fiel der Startschuss. Acht Shortsea-Reedereien starten im Januar 2026 mit einem Pilotprojekt zur sicheren und zuverlässigen Freigabe eingehender Container ohne PIN-Code oder Buchungsreferenz. 

    Artikel lesen
  • Interview
    4 Dezember 2025

    Die Secure Chain zeigt, wie stark Zusammenarbeit macht

    Albrecht Meeusen von der Vereinigung der Rotterdamer Schiffsmakler (VRC), Peter de Graaf von Portbase und Jan Janse von der Seehafenpolizei Rotterdam sind sich einig: Die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Behörden war der Schlüssel für die erfolgreiche Einbindung des Deepsea-Sektors in die Secure Chain. Alle drei sehen darin die Grundlage für weitere Entwicklungen. Vorsitzender VRC, […]

    Artikel lesen
  • Interview

    Port of Rotterdam Authority begrüßt Fokus auf den Shortsea-Sektor

    Nach der erfolgreichen Einbindung des Deepsea-Sektors in die Secure Chain ist die Teilnahme des Shortsea-Sektors für die Port of Rotterdam Authority der logische nächste Schritt. Für die Hafenbehörde ist ein widerstandsfähigerer Hafen ein wichtiges Thema, dem auf vielfältige Weise große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Programmmanager für Unterwanderung Coen Vlagsma: „Wir unterstützen Kunden dabei, widerstandsfähiger zu werden, […]

    Artikel lesen
Nach oben scrollen