Kein PIN-Code mehr für Containerfracht aus Lateinamerika

1. Implementierungsschritt Secure Chain in Rotterdam jetzt abgeschlossen

Rotterdam, 2. April 2024 – Von nun an werden alle Importcontainer, die aus Lateinamerika in Rotterdam ankommen, von den beteiligten Reedereien nur noch sicher und zuverlässig über die Secure Chain freigegeben. Kunden von CMA CGM, COSCO Shipping, Maersk, MSC, ONE, OOCL und ZIM erhalten seit dem 31. März keinen PIN-Code mehr. Container aus Lateinamerika können ausschließlich über die Secure Chain an einem Terminal abgeholt werden. In den vergangenen Monaten wurden bereits über 100.000 Container auf die neue Art und Weise abgefertigt.

Die Secure Chain ist eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Behörden mit dem Ziel, die Hafenlogistik digital widerstandsfähiger zu machen. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist eine sicherere und zuverlässigere Freigabe und Abholung von Importcontainern in niederländischen Häfen. In einer geschlossenen Logistikkette, die nur aus bekannten, autorisierten Parteien besteht, erteilen sich die Unternehmen gegenseitig auf digitalem Wege das Recht, einen Container vom Terminal abzuholen. Nur ein über die Secure Chain autorisierter Frachtführer kann seine Ankunft am Terminal voranmelden und den Container dann sicher dort abholen. Die Verwendung von missbrauchsanfälligen PIN-Codes wird eingestellt.

Die Reedereien haben in den letzten Monaten gemeinsam mit ihren Kunden (Verlader und Spediteure) und den Frachtführern intensiv daran gearbeitet, Importcontainer aus Lateinamerika auf die neue Weise abzufertigen und abzuholen. Auf dem Weg zum Stichtag haben sich über das Port Community System von Portbase Schritt für Schritt immer mehr Parteien dem neuen Prozess der Secure Chain angeschlossen. Ab dem 31. März wurde die Bereitstellung von PIN-Codes für die Abholung von Containern aus diesem Fahrgebiet vollständig eingestellt.  

Einführung der Secure Chain geht weiter

In der nächsten Phase der sichereren und zuverlässigeren Freigabe und Abholung von Importcontainern über die Secure Chain konzentrieren sich die bereits erwähnten Reedereien zusammen mit Evergreen, HMM und Yang Ming (alle drei fahren nicht von Lateinamerika nach Rotterdam) auf die Anbindung ihrer Top-100-Kunden. Ebenso verhält es sich mit Hapag-Lloyd (über Secure Container Release) und Marfret, die aufgrund ihrer späteren Teilnahme auch noch Kunden mit Fracht aus Lateinamerika hinzufügen werden. Durch die Teilnahme aller großen Tiefseereedereien an der Secure Chain verfügt der Rotterdamer Hafen über eine einzige, einheitliche Methode, um Importcontainer sicher und zuverlässig ohne PIN-Code freizugeben und abzuholen.

Nach den Top-100-Kunden werden sich die Reedereien in einer noch festzulegenden Reihenfolge auf die Abfertigung von Importcontainern aus allen anderen Fahrgebieten über die Secure Chain Chain konzentrieren. 

Hinweis für die Redaktion

Weitere Informationen über die Secure Chain und ihre Implementierung finden Sie unter www.secure-chain.de.

Rechtefreies Bildmaterial finden Sie unter diesem Link.

Medienvertreter mit Fragen zur Secure Chain können sich hier informieren.

 

Weitere nachrichten über die Secure chain

  • Overslag van containers in de Rotterdamse haven met shortsea-schip – versterkte beveiliging via de Vertrouwensketen
    Nachrichten
    17. April 2026

    Newsletter: Bereits 11 Shortsea-Redereien haben sich der Secure Chain angeschlossen

    Shortsea-Reedereien haben 2026 einen zügigen Start bei der Anbindung an die Secure Chain gemacht. Vier Reedereien sind inzwischen live. Nacheinander waren dies CMA CGM Short Sea Lines Intra North Europe, Boluda Lines, Mann Lines und Sea-Cargo Agencies. Sie geben ihre in Rotterdam bei Rotterdam Shortsea Terminals und Matrans Rotterdam Terminal eingehenden Container nun ausschließlich sicher […]

    Artikel lesen
  • Interview
    11. April 2026

    „Secure Chain verbindet Sicherheit mit einfacher Handhabung“

    „Die Freigabe von Containern ist jetzt sogar einfacher als zuvor in unserem eigenen System“, berichtet Arjen van den Bos, Customer Service Specialist bei Boluda Lines. Seit Ende März 2026 ist die Shortsea-Reederei an die Webversion der Secure Chain angebunden. „Da wir als eine der ersten im Shortsea-Sektor live gegangen sind, dachte ich im Vorfeld, dass […]

    Artikel lesen
  • Nieuws
    26. März 2026

    Drei neue Shortsea-Reedereien schließen sich der Secure Chain an

    Boluda Lines Rotterdam B.V. en Mann Lines Logistics zijn de volgende twee shortsea-rederijen die op de Vertrouwensketen aansluiten. Hun in Rotterdam binnenkomende containers stellen zij binnenkort alleen nog – zónder pincode – veilig en betrouwbaar vrij via de nieuwe werkwijze. De twee rederijen vragen klanten en hun ketenpartners om via Portbase hiervoor klaar te zijn. 

    Artikel lesen
Nach oben scrollen